Eine Reise durch den Westen der USA: Tag 3 und 4 meines Roadtrips

 

San Diego

Nach 8 Stunden Fahrt erreichten wir am 2. Tag unseres Roadtrips San Diego. Der erste Eindruck von „America’s Finest City“ war zwiegespalten, was aber vor allem an der gewöhnungsbedürftigen Gegend lag, in der sich unser Hotel befand. Vom Berkshire Motor Hotel ist man mit dem Auto in 10-15 Minuten in Downtown und Old Town. Da wir am ersten Tag aber zu Fuß bis zur U-Bahn Station liefen, haben wir auch die Schattenseiten der Stadt gesehen. Wie uns später ein Einheimischer erzählte, ist es in diesem Viertel normal, dass Menschen völlig betrunken und/oder zugedröhnt auf der Straße liegen. Zitat: „Nachts würde ich nicht alleine durch die Straßen von El Cajon laufen.“ Nichtsdestotrotz kann ich zum Hotel nichts Negatives sagen, außer dass es leider kein Frühstück gab, was für einen absoluten Frühstücks- und Kaffeejunky wie mich wirklich eine Problem darstellt. Zum Glück befindet sich fast direkt gegenüber ein Denny’s. Für Kaffee und Oatmeal war also gesorgt. Beim Check-In wurden wir sehr nett in Empfang genommen. Die Zimmer waren sehr sauber und geräumig und in dem großen Bett habe ich hervorragend geschlafen. Außerdem gibt es direkt vor dem Hotel einen Parkplatz, was bei einem Roadtrip extrem von Vorteil ist.

Da wir nur einen vollen Tag in San Diego waren, hatten wir leider nicht so viel Zeit die Stadt zu erkunden. Müsste ich den Tag in San Diego allerdings noch einmal planen, würde ich es wieder genau so machen.

Balboa Park 

Der wunderschön angelegte Park im Herzen von San Diego ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Für Kulturbegeisterte gibt es Museen zu besuchen und immer wieder Performances zu sehen. Aber auch ein einfacher Spaziergang durch den Park lohnt sich.
Da wir leider nur sehr wenig Zeit hatten, sind wir viel zu schnell durch den Park gehuscht, ansonsten könnte man hier ohne Weiteres einen ganzen Tag verbringen.
Gleich neben dem (eigentlich so gar im) Balboa Park befindet sich der San Diego Zoo, in dem man ca. 3.700 Tierarten sehen kann.

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Coronado

Diese Insel gehört definitiv zu meinen Highlights des ganzen USA-Roadtrips. Die schönen Häuser mit den noch schöneren Gärten. Beinahe jeder läuft mit einem Lächeln durch die Straßen. Die süßen kleinen Läden laden zum Stöbern ein und ließen mein Shopperholicherz . Nach dem Aufenthalt in Arizona gab es hier für mich endlich mal wieder leckeres Obst in Form einer Wassermelone bei Juice Crafters. Oben drauf gibts einen wunderschönen Beach, an dem man richtig schön entspannen kann. Am einfachsten erreicht man Cornado mit dem Taxi oder zu Wasser mit der Fähre oder den Wassertaxen.

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Wieder auf dem Festland haben wir uns dann noch so richtig verlaufen. Zweimal falsch abgebogen und wir landeten irgendwo im nirgendwo. Wie wir später erfahren haben, waren wir in La Mesa. Ein Taxi war nirgendwo zu sehen und der Anruf bei einem Taxiunternehmen brachte auch kein Ergebnis . Glücklicherweise haben wir nach einer Stunde des Herumirrens eine Bushaltestelle gefunden, an der auch noch ein Bus stand. Also sind wir losgelaufen um ihn zu erreichen. Das Tolle war, dass die Busfahrerin tatsächlich auf uns gewartet hat. In Österreich würde einem das nie passieren. Hier fahren sie dir sprichwörtlich vor der Nase davon.

Nach einer ausgedehnten Dusche ging’s am Abend noch nach Old Town gefahren – mein erstes Mal mit Uber (ja ich weiß bei solchen Dingen bin ich echt immer sehr spät dran). Wie wir später gelernt haben ist das eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel in den Städten Amerikas. In Old Town angekommen haben wir dann natürlich mexikanisch gegessen. Im Casa Guadalajara gibt es nicht nur sehr leckere Riesenmagaritas sondern auch tolles Essen. Außerdem bekommt man als Vorspeise schon Nachos mit Guacamole. Neben dem leckeren Essen gibt es dort auch noch schöne kleine Läden mit Schmuck, Seifen uns Souvenirs.

San Diego ist wirklich eine wunderschöne Stadt, in der ich gerne noch den einen oder anderen Tag verbracht hätte. Der Himmel war in keiner anderen Stadt, die wir besucht haben so blau. Die Nähe zu Mexiko (Tijuana kann sogar mit der Tram besucht werden) verleiht der Stadt einen besonderen Flair. Der erste Eindruck war also falsch 🙂

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