Eine Reise durch den Westen der USA – Tag 5 bis 7 meines Roadtrips

Los Angeles

Los Angeles startete mal wieder mit einem ersten Mal – das erste Mal Airbnb. Leider wurden meine Erwartungen hier etwas enttäuscht. Zuerst das Positive: wir hatten gleich ein ganzes Haus zur Verfügung, das heißt zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, ein großes Wohnzimmer mit Küche und eine Waschmaschine + Trockner. Allerdings war das Haus nicht besonders zentral (zur nächsten Busstation mussten wir eine halbe Stunde laufen), es gab kaum Sitzgelegenheiten bis auf zwei Barhocker und ein Sofa und das Schlimmste, wir hatten eine Armada an Ameisen in unserem Badezimmer und die Dusche ist ausgelaufen. Naja für zwei Tage war es in Ordnung. Die Zeit in Los Angeles haben wir Grunde genommen in drei Teile geteilt: Stadtbesichtigung (im Schnelldurchlauf), Universal Studios, Strandbesichtigung (ebenfalls im Schnelldurchlauf).

Stadtbesichtigung

Nachdem wir in Los Angeles angekommen waren, haben wir uns erstmal auf den Weg zum Walk of Fame gemach, wo ich zu aller erst meine Lieblingsschauspielerin Jennifer Aniston gesucht und gefunden habe. Danach gings mit Uber weiter zum Hollywood Sign, naja zumindest zum Aussichtspunkt. Dort angekommen stand ich einem echten Superstar gegenüber – James Dean zumindest seinem Kopf. Zum Abschluss haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Rodeo Drive gemacht, wo ich feststellen musste, dass mein Gehalt noch nicht dafür reicht dort shoppen zu gehen. Am Ende des Tages dann die Krönung – Whole Foods – mein persönliches Essensparadies <3.

Universal Studios

Eines muss ich vorweg sagen, an diesem Tag hat sich ein riesiger Herzenswunsch von mir erfüllt – Hogwarts. Ich bin ein riesiger Harry Potter Fan. Ich hab‘ jeden einzelnen Film mindestens 5 mal gesehen und freue mich jedes Mal wenn er im Fernsehen läuft. Aus diesem Grund habe ich mich um so mehr über die neue Zauberwelt in den Universal Studios Los Angeles gefreut. Mein zweites Highlight war die Studiotour. Ich wollte immer schon mal die Westeria Lane und den Weißen Hai sehen. Aber auch für die anderen Welten hat sich die Wartezeit (30 – 60 min.) gelohnt und wenn man nebenbei genug zu bequatschen hat, vergeht die Zeit auch schnell. Wenn ihr selbst plant die Universal Studios in Los Angeles zu besichtigen, rate ich euch einen ganzen Tag dafür einzuplanen. Der einzige Minuspunkt war das Essen dort… nicht so lecker. Mein Fazit: Die Universal Studio sind für jedes Alter spannend. Ich hatte unheimlich viel Spaß und der Tag verging wie im Flug. Ich würde auf jeden Fall noch einmal hinfahren.

Strandbesichtigung

Bevor wir in Richtung San Francisco aufbrachen, haben wir noch zwei kurze Abstecher an den Santa Monica Pier /Beach und den Malibu Beach gemacht. Santa Monica muss man einfach gesehen haben. Das Parken war überhaupt kein Problem und mit 12 $ preislich auch echt in Ordnung. Mein Highlight waren die Strandverkäufer mit den Mangos, Wassermelonen und Gurken. Nach den letzten Tagen in den USA hatte ich einfach riesigen Hunger auf was Frisches zum Essen. Zwei Stunden später gings dann auch schon weiter nach Malibu – schöne Häuser, türkises Wasser und ein wirklich schöner Strand. Hier hätte ich es schon ein, zwei Stunden ausgehalten aber leider mussten wir weiter in Richtung San Francisco.

An LA hatte ich die größten Erwartungen. Wir hatten aber leider viel zu wenig Zeit um die Stadt richtig zu erkunden. Ich hätte gerne noch einen Kaffee in Venice getrunken, wäre gerne mit dem Riesenrad am Santa Monica Pier gefahren, wollte ein Foto vor dem Dolby Theatre gemacht und hätte gerne noch eine kleine Shopping runde gedreht. Naja vielleicht im nächsten Jahr…

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